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Aktuelle Veranstaltungen des BDA - Gruppe Kassel und des KAZimKUBA

Ausstellungseröffnung DMK AWARD für Nachhaltiges Bauen am Freitag, 9.12.2022, 16 Uhr im KAZimKUBA

Lassen Sie sich inspirieren. Weiten Sie Ihren Horizont. Holen Sie sich Ideen für Ihre zukünftigen Projekte. Netzwerken Sie - treffen Sie Gleichgesinnte und lernen Sie die Preisträger und ausgezeichneten Projekte des DMK Award kennen.

Ausstellungseröffnung am Freitag, 9.12.2022, ab 16 Uhr
im KAZimKUBA, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, in der Querhalle gegenüber Gleis 1

 

  • Come together | Grußworte
    u.a. Prof. Reichel (Juryvorsitzender), Matthias Schaepers (DGNB Senior Projektleiter Klimapositive Kommunen) und Matthias Krieger (stlv. Vorsitzender der Dagmar + Matthias Krieger Stiftung)
  • Rundgang durch die Ausstellung + Vorstellung ausgewählter Siegerprojekte - Erfahren Sie mehr über die preisgekrönten Projekte
  • Imbiss und Networking

Zur Erleichterung unserer Planung freuen wir uns über eine Rückmeldung bis 2.12.22
per E-Mail  info(at)nospam_jawollkrieger-stiftung.de oder Tel. 05608 95888326

Die Teilnahme ist kostenfrei.
WWW.DMK-AWARD.DE

 

BLIND SPOTS EXPOSED - Perspektiven wechseln - Ausstellung im KAZimKUBA vom 29.10. bis 12.11.2022

Als Teil der Kasseler Initiative Blind Spots in the Sun möchte das kollaborative Projekt BLIND SPOTS EXPOSED ein nachhaltiges Verständnis für afrodeutsche Realitäten erschaffen. Dabei soll ein intensiver Einblick in die gegenwärtige Relevanz der deutschen Kolonialgeschichte gewährt werden und mithin in die Relevanz von Anti-Schwarzen Rassismus, der in Deutschland kein Subthema darstellt, sondern tagtäglich gelebt wird. Das Projekt führt an diese Aspekte künstlerisch heran und ermöglicht einen Zugang zu einer erweiterten Perspektive, um den Diskurs dauerhaft auf eine breitere Ebene zu bringen. Der Name der Initiative leitet sich von dem Satz “Auch wir fordern unseren Platz an der Sonne” ab, mit dem Bernhard von Bülow 1897 die Kolonialpolitik des Kaiserreichs beschrieb. Gleichzeitig spielt der Name auf die unzähligen blinden Flecken an, die das Unvermögen der weißen Mehrheitsgesellschaft beschreiben, Rassismus zu erkennen, bei sich selbst zu identifizieren und als ein akutes Problem anzuerkennen. Rassismus wird in Deutschland
als eine Thematik abgehandelt, die zu subtil ist, um sie als solche benennen zu können, dabei beginnt er bereits bei vermeintlich harmlosen Stereotypisierungen, die anhand von differierenden Körpermerkmalen festgemacht werden. Diese Stereotypisierungen haben ihren Ursprung in der Kolonialzeit, eine Zeit, die das deutsche Erinnerungsvermögen nicht zu umfassen scheint. Im Rahmen von BLIND SPOTS EXPOSED werden die Positionen von Anys Reimann, Zaki Al-Maboren, Theresa Weber und Henrik Langsdorf gezeigt sowie eine Auswahl der Arbeiten von BLIND SPOTS IN THE STREET, einem internationalen  Plakatwettbewerb, bei dem afrodeutsche Künstler*Innen, Designer* Innen und Illustrator*Innen sowie auch Menschen aus den ehemaligen deutschen Kolonien und deren in Deutschland ansässiger Diaspora aufgefordert wurden, ihre Perspektive zu teilen und sich mit diesem Themenkomplex auseinanderzusetzen.

Eine Veranstaltung von BLIND SPOTS EXPOSED mit Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Kulturamt der Stadt Kassel, KulturNetz, Dr. Wolfgang Zippel-Stiftung, Smartshop strategies sowie DIVA Werbung
 

Ausstellung BLIND SPOTS - Perspektiven wechseln
Termin Sonntag, 30. Oktober bis Samstag, 12. November (Montag, 7. November geschlossen)
Öffnungszeiten täglich 14-20 Uhr
Vernissage zur Ausstellung Samstag, 29. Oktober, 18 bis 20 Uhr
Adresse KAZimKUBA, Kulturbahnhof Kassel, gegenüber Gleis 8

 

Vom Luftbaden zum Flussbaden – Historie, Sachstand und Ideen, Veranstaltung am Donnerstag, 1. September, 16 Uhr

Hintergründe, Erläuterungen und Diskussionen mit Initiatoren und Architekten des Luftbades, u.a Iswanto Hartono (ruangrupa, Kuratoren d15), Markus Hanisch, Alexander Reichel (BDA Kassel), Michael Volpert (team reflecting point #6) sowie Stadtplanern und Nutzern, u.a. Christof Nolda (Stadtbaurat), Tim Edler (Flussbad Berlin), Silvia Bartnik (WSV Kurhessen), Jan Sauerwald (GRIMMWELT Kassel gGmbH), moderiert durch Amira el Ahl (HNA - angefragt) über Idee und künftige Wirkungen des „Land- Art“ Projektes „Luftbad“ vor Ort

 

In Kooperation mit der documenta fifteen erarbeitete die BDA Gruppe Kassel acht Orte zum Rasten, Besinnen und Reflektieren. Die Station reflecting point#6 liegt dabei zwischen der Orangerie und der Drahtbrücke am sogenannten Hiroshima-Ufer. An dieser Stelle kommt die Fulda der Kasseler Innenstadt am nächsten. Es wird ein öffentlicher Ort der Begegnung und Erholung geschaffen, an dem der Zauber des Ortes bewusst erlebt werden kann. Es wird an diesem öffentlichen Freizeitplatz gezeigt, daß mit wenig gemeinschaftlich eingesetzten Mitteln im Sinne einer Materialsuffizienz ein maximales gemeinschaftliches Vergnügen möglich ist.

 

Die Chancen und Risiken, die Potentiale und Zukunftsfähigkeit werden bei dieser Veranstaltung erörtert, erlebt und diskutiert.

 

Termin Donnerstag, 1. September, 16 Uhr
Dauer ca. 1,5 h
Adresse Luftbad an der Fulda, Hiroshimaufer an der Spitzhacke, Auedamm 20 b, Kassel

 

reflecting points zur documenta fifteen

Seit der documenta11 (8. Juni bis 15 September 2002) hat das KAZ seine Räume jeweils parallel zur documenta-Ausstellung mit einem eigenen Projekt bespielt: den architectdocuments. International bekannte Architektinnen und Architekten zeigten ihre Vorstellung über die Verbindung zwischen Architektur und Kunst mit ihren eigenen Ausdrucksformen. Die im KAZ aktiven Architektinnen und Architekten hatten seinerzeit den Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland bei diesen Ausstellungen den Vortritt gelassen und bewusst darauf verzichtet, eigene Beiträge zu präsentieren.

Dieses Mal ist alles anders: Das KAZ wird offizieller documenta-Standort – allein Jimmie Durham gewidmet, dem amerikanischen Konzeptkünstler, der im November 2021 mit 81 Jahren verstarb.

Und eine Gruppe Kasseler BDA-Mitglieder ist selbst aktiv – zusammen mit Handwerksbetrieben und befreundeten Landschaftsarchitektinnen und -architekten: In Kooperation mit der documenta fifteen haben wir Orte zum Rasten, Besinnen und Reflektieren geschaffen. Entstanden sind acht unterschiedliche reflecting points, über den Stadtraum Kassels und die Aue verteilt, temporäre Bauwerke, die überwiegend aus nachwachsenden Baustoffen erstellt sind, nach der 100-tägigen Ausstellung weiterverwendet oder zurückgebaut und wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden.

 

Foto: reflecting point 7
John Kosmalla
Thomas Meyer, Marc Köhler und José Vilches Maraboli – KM architekten BDA